Projekt: Nahrung – „Verwurzelt“

In einer nicht allzufernen Zukunft ist die Welt für Menschen beinahe unbewohnbar geworden. 

Erderwärmung, Vermüllung und radioaktive Vergiftung illustrieren das globale Weltbild. Durch diese radioaktive Vergiftung mutierte das Ökosystem und brachte einigen Pflanzen das Bewusstsein. Diese nennen sich Pflänzlinge und wohnen in einem, aus ihrer Sicht gesehen, schönen Waldgebiet in dem sie ihre Gesellschaft aufgebaut haben. Von Auberginen, über Weintrauben bis hin zu Pilzen ist alles mit dabei.

Frieden kennen diese kleinen Bewohner allerdings nicht, denn sie befinden sich in Wirklichkeit auf einer riesigen Plantage, um als Nahrung für die letzten Menschen zu dienen. Diese sind teilweise selbst schlimm mutiert und leiden an radioaktiver Vergiftung, verhüllen dies allerdings durch das Tragen von Hazmat-Suits. Ab und zu, während der Erntezeit entführen die Menschen einige der Pflänzlinge und kochen sie zu ihrem Unwissen. Die Pflänzlinge sind entzürnt durch die jahrelange Schikane und entscheiden sich etwas zu Unternehmen. Sie wollen herausfinden was mit ihren verschollenen Kameraden geschieht und dem ganzen ein Ende setzen. 

Pilzolas, der Hauptcharakter der Geschichte, wächst in der Gesellschaft der Pflänzlinge auf. Er ist naiv und hat eine etwas andere Idee die Situation zu bewältigen. Er versucht mit den Menschen zu handeln um etwas zu finden

was den Menschen gefallen würde, damit seinesgleichen nicht mehr entführt werden. Er sammelt z.B. verschiedene Nüsse, scheitert aber bitterlich und gefährdet damit sich selbst und andere. 

Verwurzelt soll darauf zurückweisen, wie die Menschheit ihr eigenes Dasein gefährdet und ohne jegliches Beachten, sowie Respekt gegenüber anderen Lebensformen handelt. Die Menschen haben eine Welt geschaffen in der sie selbst nicht mehr willkommen sind und werden durch, in ihren Augen, etwas minderwertiges wie die eigene Nahrung ihr Ende finden.

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